Sprechen geht schneller als Tippen. Genau deshalb lassen viele Selbstständige, Praxen und Kanzleien ihre Diktate im Schreibbüro erfassen und Gespräche transkribieren. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert, welche Transkriptionsarten es gibt und wie Sie Ihre Aufnahme gut vorbereiten.
Was ist der Unterschied zwischen Diktat und Transkription?
Beim Diktat sprechen Sie einen Text bewusst auf, etwa einen Brief, einen Bericht oder ein Gutachten. Das Schreibbüro setzt Ihre Ansagen um, zum Beispiel Satzzeichen, neue Absätze oder Korrekturen, und liefert ein fertiges Dokument.
Bei der Transkription wird eine bestehende Aufnahme verschriftlicht, etwa ein Interview, eine Besprechung, ein Vortrag oder ein Podcast. Hier steht die möglichst genaue Wiedergabe des Gesprochenen im Vordergrund.
Welche Arten der Transkription gibt es?
- Wörtliche Transkription: Alles wird festgehalten, auch Füllwörter, Abbrüche und Wiederholungen. Sinnvoll für Forschung, Interviews und rechtliche Zwecke.
- Geglättete (sinngemäße) Transkription: Füllwörter und Stolperer entfallen, der Text liest sich flüssig. Geeignet für Berichte, Protokolle und Veröffentlichungen.
- Protokoll oder Zusammenfassung: Nur die wichtigsten Inhalte und Beschlüsse werden festgehalten.
Welche Form Sie brauchen, beeinflusst Aufwand und Preis. Details dazu in Schreibbüro beauftragen: Ablauf und Kosten.
Wer nutzt Diktat- und Transkriptionsdienste?
- Arztpraxen, Kanzleien und Gutachter für Berichte und Schriftsätze
- Journalisten und Podcaster für Interviews und Sendungen
- Forschende und Studierende für Interviews und Fokusgruppen
- Unternehmen für Besprechungen, Workshops und Webinare
- Privatpersonen für Erinnerungen, Briefe oder Familiengeschichten
So bereiten Sie Ihre Aufnahme optimal vor
- Ruhige Umgebung wählen: Hintergrundgeräusche erschweren das Verstehen.
- Nah ans Mikrofon: Ein externes Mikrofon oder das Smartphone in kurzem Abstand verbessert die Qualität deutlich.
- Deutlich und nicht zu schnell sprechen: Besonders bei Fachbegriffen und Namen.
- Namen und Fachwörter vorab nennen: Am besten mit einer kurzen Liste in der richtigen Schreibweise.
- Bei mehreren Sprechern: Reden Sie nacheinander, nicht durcheinander, und nennen Sie zu Beginn die Namen.
- Diktierbefehle nutzen: Sagen Sie Satzzeichen, Absätze und Korrekturen an, zum Beispiel „Komma“, „Punkt“, „neuer Absatz“.
Welche Dateiformate eignen sich?
Üblich sind gängige Audioformate wie MP3, WAV oder M4A. Fragen Sie vorab, welche Formate Ihr Schreibbüro annimmt und wie Sie die Dateien sicher übermitteln können. Beim Schreibbüro Franke steht dafür ein Kundenportal zur Verfügung. Interviews transkribiert das Büro auf Deutsch und Englisch, Details finden Sie auf der Seite Interviewtranskription.
Häufige Fragen
Kann ein Schreibbüro auch Fachbegriffe transkribieren?
Ja, wenn Sie eine kurze Liste mit Fachbegriffen und Namen mitschicken, sinkt die Fehlerquote. Bei Spezialgebieten lohnt sich die Frage nach Erfahrung in Ihrer Branche.
Wie lange dauert eine Transkription?
Das hängt von Audiolänge, Qualität und Anzahl der Sprecher ab. Planen Sie ein, dass die Bearbeitung ein Mehrfaches der reinen Aufnahmelänge dauern kann, und stimmen Sie die Frist vorab ab.
Werden Dialekte und mehrere Sprecher berücksichtigt?
Meist ja, beides kann den Aufwand aber erhöhen. Teilen Sie es in der Anfrage mit.
Wie vertraulich sind meine Aufnahmen?
Fragen Sie nach Verschwiegenheit, Speicherdauer und Löschung der Dateien. Mehr dazu in Schreibbüro, Datenschutz und KI.
Fazit
Mit einem Diktat oder einer Transkription sparen Sie Zeit und bekommen saubere, sofort nutzbare Texte. Eine gute Aufnahme und klare Vorgaben machen das Ergebnis besser und günstiger. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie unter Schreibbüro: Leistungen im Überblick. Haben Sie eine Aufnahme? Fragen Sie Schreibbüro Franke in Bruckmühl nach einem Angebot.




